Mobile Suchmaschinenoptimierung

Wer sich noch nicht mit mobiler Suchmaschinenoptimierung beschäftigt hat, sollte das jetzt tun, denn mehr als die Hälfte aller Smartphone-Besitzer im deutschsprachigen Raum surfen mit ihrem Gerät täglich im Internet. Auch Google rät Webmastern, mobile Suchmaschinenoptimierungernst zu nehmen, um Ranking-Verluste zu vermeiden.

In der mobilen Suchmaschinenoptimierung gibt es 3 Arten der URL-Verwaltung:

1) Responsive Design: Responsive Websites ändern ihr Format, je nachdem, ob von einem Desktop oder einem mobilen Gerät aus zugegriffen wird. Dabei wird nur eine URL benötigt, die für alle Geräte funktioniert. Außerdem sind Responsive Designs sehr nutzerfreundlich, was sich wiederum positiv auf die Suchmaschinenoptimierung auswirkt.

2) Gerätebasierte Ausgabe mit einer URL: Hier wird nach der Erkennung des Geräts, von dem aus zugegriffen wird, der passende Code bzw. die passende Seite ausgegeben.

3) Gerätebasierte Ausgabe mit mehreren URLs: Mit den Tags „rel=alternate“ oder „rel=canonical“ wird eine mobile Website an die Desktop-Version angeknüpft, wobei nur die Desktop-URL in der Suchmaschinenoptimierung für das Ranking eine Rolle spielt.

In der mobilen Suchmaschinenoptimierung ist besonders wichtig, dass wenig Long-Tail-Keywords verwendet werden, denn der User möchte auf einem mobilen Gerät möglichst wenig eintippen.

Google bezieht auch den Standort des Nutzers bei der mobilen Suchmaschinenoptimierung in die Bewertung mit ein, weshalb besonders auf lokale Anfragen optimiert werden soll. Die Suchergebnisse werden durch den kleinen Bildschirm komprimierter, jedoch intensiver wahrgenommen (= höhere Klickrate). Ein Top-Ranking ist bei der mobilen Suchmaschinenoptimierung deshalb noch wichtiger als bei der SEO für Desktop-Geräte. Doch wie kann dies erreicht werden?

Hier sind die wichtigsten Tipps für mobile Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst:

  • Sicherstellen, dass der Googlebot auf die mobile Website (bzw. die mobile Version) zugreifen kann
  • Ladezeiten für beste Suchmaschinenoptimierung möglichst gering halten
  • Google Webmaster Tools zur Fehlererkennung im mobilen Code verwenden
  • Die Desktop-Version sollte mit der mobilen Website verknüpft sein, damit Google sie als zusammenhängend erkennt
  • Der User sollte auf der mobilen Website möglichst wenig klicken müssen, um zu den relevanten Informationen zu gelangen